Windom Classic 80 - 10 mtr --- Mehrbandantenne mit außermittiger Einspeisung ( OCF off center fed )
Kupferlitze gegen Stahllitze
was ist besser ?
eine Erklärung
Eine beliebte Antenne mit Balun 1:6
Typ: 500 Watt
Länge
Material
Preis
160 - 10 mtr
78 mtr
Kupferlitze
99 Euro
80 - 10 mtr
42,5 mtr
Kupferlitze
64 Euro
40 - 10 mtr
22 mtr
Kupferlitze
56 Euro
160 - 10 mtr
78 mtr
Stahldraht ummantelt
89 Euro
80 - 10 mtr
42,5 mtr
Stahldraht ummantelt
60 Euro
40 - 10 mtr
22 mtr
Stahldraht ummantelt
52 Euro
alle Preise sind incl. 19% Mwst
Die Windom ist eine sehr beliebte Antenne, wegen der außermittigen Einspeisung. Somit hängt der Speisepunkt nicht zu weit
von der Hauswand entfernt, die Länge des Speisekabels reduziert sich. Windom Antennen haben die Haupabstrahlcharakteristik
in Richtung des langen Strahlers, viele Nebenzipfel sorgen trotz allem auch für guten Empfang in andere Richtungen.
Diese Antenne kann hervorragend mit einem zusätzlichen Strahler von ca. 15 mtr Länge ergänzt werden, das schließt die WARC Bänder
mit ein . Somit wird man QRV mit einer Antenne im gesamtem Amateurfunk - Kurzwellenbereich! ( siehe untenstehende Antennenangebote )
Bestellung: per Formular unten auf der Seite
Windom mit WARC Zusatzstrahler --- Mehrbandantenne mit außermittiger Einspeisung ( OCF off center fed )
Kupferlitze gegen Stahllitze
was ist besser ?
eine Erklärung
WARC Windom --- mit zusätzlichem Strahlerpaar
Typ: 500 Watt
Länge
Material
Preis
160 - 10 mtr
78 mtr
Kupferlitze
116 Euro
80 - 10 mtr
42,5 mtr
Kupferlitze
81 Euro
160 - 10 mtr
78 mtr
Stahldraht ummantelt
105 Euro
80 - 10 mtr
42,5 mtr
Stahldraht ummantelt
76 Euro
alle Preise sind incl. 19% Mwst
Bestellung: per Formular unten auf der Seite
Versandkosten ( Windom Classic & Windom WARC )
1 - 3 Stück = 5 Euro ( LX/Ö/Sw 8 Euro )
3 - 8 Stück = 7 Euro ( LX/Ö/Sw 10 Euro )
> 8 Stück = 8 Euro ( LX/Ö/Sw 14 Euro )
kombinierter Versand ist möglich. Es entsteht nur ein Versandpreis ( max. 8 Euro innerhalb DL. // LX/Ö/Sw bitte anfragen ).
Ausnahme: Sperrgutversand
Windom 160 - 10 mtr, Stahlversion. mit WARC Strahlern
Die Windom, eine unerklärliche Antenne ?
Nein, ist sie nicht. Hier etwas Geschichte & Antennentheorie, einfach erklärt. Viel Spaß beim Lesen.
Loren Windom, W8GZ, war der erste, der diese Antenne für die Amateurbänder berechnete und das Ergebnis in der September-Ausgabe des Jahres 1929 in der Zeitschrift "QST" veröffentlichte. Diesem Autor und Funkamateur verdankt die Antenne ihren Namen. Berühmt gemacht in Europa hat diese Antenne die Firma von Kurt Fritzel, ( DJ2XH ) hier wurde sie unter dem Namen FD-3 ( Fritzel-Dipol 3 Band ) oder FD-4 ( Fritzel-Dipol 4 Band ) verkauft. Die Konstruktion dieser Antenne verhält sich ähnlich wie die Konstruktion eines "echten" halb-Lambda Dipoles. Der Unterschied besteht in der außermittigen Speisung der Antenne. Wir leben mit dem glücklichen Umstand, daß die klassischen Amateurfunkbänder jeweils Frequenzverdopplungen ( oder halbierende ) darstellen. Zb. 40mtr = 7 MHz, 80mtr= 3,5 MHz usw...
Das vereinfacht den Bau einer Kurzwellen-Mehrbandantenne doch erheblich. Während der Halb-Lamda Dipol für 80 mtr ca. 40 mtr lang ist ( vereinfachte Erklärung ) ist der halb lambda Dipol für 40 mtr gleich 20 mtr lang. Das wiederum bedeutet, daß der halb-lambda Dipol für 80 mtr gleichzeitig auch 2 halb Lambda Dipole für 40 mtr bildet, und für die weiteren Bänder natürlich ein vielfaches. Ist doch klar, oder ?
Diese Tatsache kann man sich beim Bau eines Mehrfachdipoles zunutze machen. Was im Fall der Windom auch geschieht.
Nun besteht für uns nur noch die Aufgabe auf dem 40 mtr langem Draht eine Stelle zu finden, die für uns alle Bänder nutzbar macht. Ich will nicht zu tief in Berechnungen eindringen, nur eines vorab: laut ohmschen Gesetz verhält sich die Spannung proportional zum Strom, oder nach dem Widerstand aufgelöst gilt natürlich das Gleiche. Es gibt tatsächlich eine Stelle auf der 40 meter langen Leitung, an der für alle resonierenden Amateurfunkbänder ( 10/20/40/80mtr ) ein in etwa gleicher (Schein) Widerstand vorherrscht. Dieser ist nach ca. 1/3 Länge zu finden und beträgt etwa 300 Ohm.
Unser Funkgerät erwartet nun aber am Senderausgang einen Widerstand von 50 Ohm. Was ist also zu tun?
die Lösung: wir transformieren den Widerstand auf 50 Ohm herunter. 300 Ohm geteilt durch 50 Ohm ergibt: 6.
Nun kommt ein Widerstandstransformator ins Spiel, der gleichzeitig noch die angenehme Aufgabe erfüllt unsere unsymmetrische 50 Ohm Speiseleitung an den symmetrischen Dipol anzupassen. Dieses sehr hilfreiche Gerät nennt sich : BALUN BALUN: (kurze Erklärung) BAL- steht für balanced, also symmetrisch,was der Dipol ist, UN- steht für unbalanced, also unsymmetrisch, was unsere Speiseleitung ja ist.
Fazit: wir benötigen einen Balun mit einem widerstands-Übertragungsverhältniss von 1:6, um aus 50 Ohm 300 Ohm zu "machen" und gleichzeitig die unsymmetrische Speiseleitung an den symmetrischen Dipol anzupassen.
Dies alles berücksichtigt und mechanisch unter einen Hut gebracht, hat man seine Windom fast schon gebaut.
Nun noch kurz zu Spezialformen der Windom:
Manchmal hat man den Wunsch, sein Lieblingsband, welches sich außerhalb der klassischen Amateurfunkbänder befindet, ebenfalls mit dieser einen Antenne abzudecken. Das geht natürlich. Man kann Dipole parallelschalten, so auch die außermittig eingespeisten, wie die Windom. Jetzt hat man nur noch die Aufgabe, für sein entsprechendes (DX) Lieblingsband die erforderliche Dipollänge zu errechnen, den 300 Ohm Einspeisepunkt zu finden und diese Drähte nun einfach parallel auf den vorhandenen Balun der Windom mit aufzuklemmen. Fertig. Mehr ist es wirklich nicht ! To do so is a piece of cake...
Verfasser und der,an den konstruktive Vorschläge gehen können: Klaus Kranich
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Klaus Kranisch
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